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WIESO IST DAS SO MÜHSAM?

Kennst du diese Tage, an denen alles einfach alles super läuft? Du wachst erholt auf, die Sonne scheint, es gibt dein Lieblingsfrühstück und es steht ein super Programm für den Tag an. Du bist pünktlich unterwegs und alles könnte nicht besser laufen.

Und dann gibt es diese anderen Tage, an denen einfach nichts so wirklich funktioniert – aber diese Zeiten gehören leider, wie die guten zu einem normalen Leben. Manchmal können diese schlechten Situationen ziemlich schwer und erdrückend sein, aber gibt es trotzdem einen Weg emotional gesund durch die Mühen des Alltags zu kommen?

1. Du kannst nicht geben, was du nicht hast. 💵

Du hast sicher schon einmal versucht aus eigenem Willen und mit eigener Kraft Situationen zu meistern, die du eigentlich nicht alleine bewältigen konntest. Mehr zu geben, als man eigentlich hat, ohne wieder aufzutanken kann zu einem wirklichen Kampf mit dir selbst werden.

🌳 Sein kommt vor Tun

Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort. – Markus 1:35

Die Reihenfolge ist hierbei entscheidend – finde einen Ort, an dem du sein kannst, wer und wie du bist. Ein Ort, an dem du auftanken kannst und der nur mit dir in der Stille bei Gott ist.

🏎 Rastlosigkeit ist der Feind eines emotional gesunden Lebens.

Gesegnet ist der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. – Jeremia 17:7,8

Das Leben ist unwägbar und schwer kontrollierbar – jeder wird dauernd mit Überforderung, Verletzung, Verdrängung und so viel mehr konfrontiert. Durch Gott kannst du zu diesem Baum werden, der nicht vertrocknet, wenn es heiß oder schwer wird.

2. Was du tust ist wichtig, aber wer du bist ist wichtiger. ❤️

Dein innerer Bewerter und Gott können sehen, ob du bist, wer du vorgibst zu sein. Er liebt dich so unendlich und hat dich geschaffen, damit du genau du selbst bist. Und du kannst diese Liebe für andere sein und an sie weitergeben.

Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, daß er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Marta nahm ihn auf. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, daß sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird. — Lukas 10:38-42

❓ Wir alle erleben immer wieder Zeiten von Überforderung und Erschöpfung. Unser Tun für Jesus darf aus unserem Sein mit Jesus fließen.

In Jesus bist du so unendlich wertvoll, angenommen, fähig, geliebt und geheilt und das darfst und sollst du für dich aussprechen. Du darfst ihm vertrauen, denn wenn es noch nicht gut ist, dann ist Gott noch nicht zu ende.

3. Wer du bist, ist das, was du an andere weitergibst. 🛍

Wenn du Gott für dein Leben angenommen hast, kannst du so viel von ihm empfangen und andere weitergeben. Er ist dein Versorger und Unterstützer – von du alleine zu du und dein Gott, der immer an deiner Seite steht.

🔑 Jesu Leben ist das Vorbild für mein Leben. Es ist so einfach. Und so schwer.

Gott nachzufolgen heißt nicht, dass deine Mühen vollkommen verschwinden, es bedeutet, dass sie erträglich und meisterbar werden, weil Gott für dich ist und mit dir zusammen jeden Kampf kämpft. Es ist jeden Tag eine neue Entscheidung ja zu ihm und dem Leben mit ihm zu sagen – Wie möchtest du dich entscheiden?

🚀 Action Step

Baue 3x am Tag Zeiten der Stille ein.

💬 Fragen

Was ist eine Sache, die dir beim Lesen besonders aufgefallen ist oder dich berührt hat?
Wo gibt es momentan Situationen in deinem Leben, die besonders mühsam sind?
Wie gehst du persönlich mit Überforderung und Erschöpfung um?
Was ist eine Gewohnheit, die dich in deinem Tun lähmt und wie kannst du sie überwinden?
Wie würdest du deine Identität in Jesus beschreiben? Wer bist du in und durch Gott?
Wo fordert dich Gott heraus mehr zu sein als zu tun?

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